leichenwagenforum
Normales Thema Bestatter suchen nach witziger Werbung (Gelesen: 4074 mal)
Flens
Leichenwagenfahrer 1-Sarg
*****
Offline


Das Flens`t gewaltig!

Beiträge: 770
Standort: Wilhelmshaven
Mitglied seit: 01.09.2007
Geschlecht: männlich
Bestatter suchen nach witziger Werbung
31.10.2008 um 06:54:07
Beitrag drucken  
Bestatter suchen nach witziger Werbung
Quelle: spiegel.de - Petra Sorge

Tabubruch einkalkuliert: Mit einem Plakatwettbewerb fahndet das Begräbnisgewerbe nach peppigen Marketingideen. Welche Grenzen Werbetreibende überhaupt noch überschreiten können, wurde auf den Münchner Medientagen diskutiert.

Hamburg - Wenn Kerstin Gernig in einer geselligen Runde nach ihrem Beruf gefragt wird, verstummen die Anwesenden bei der Antwort: Sie ist Geschäftsführerin des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. "Wenn ich das erzähle, ist die Party erst einmal vorbei", sagt Gerning. Die Themen Tod und Beerdigung seien in Deutschland eben noch immer tabuisiert.

[mem] [/mem]

Wie soll eine solche Branche für sich werben? Ist das moralisch überhaupt erlaubt? Diese und andere Fragen wurden auf den Medientagen München unter dem Motto "Werbewelt im Wandel - Wert und Wirksamkeit in der digitalen Medienflut" diskutiert.

Weiter auf spiegel.de

  
Zum Seitenanfang
IP gespeichert
 
spaceballs
Leichenwagenfahrer 1-Sarg
*****
Offline



Beiträge: 608
Standort: ME
Mitglied seit: 12.12.2007
Re: Bestatter suchen nach witziger Werbung
Antwort #1 - 31.10.2008 um 21:18:56
Beitrag drucken  
Ich denke, es gab immer Überlegungen des einen oder anderen Bestatters, aus den strengen Vorgaben der Innungsgesetze rauszukommen. Sie hatten nur nicht allzuviele Möglichkeiten.

Die klassische "Werbung mit Sonderangeboten" schickt sich sowieso nicht. Und als ein Bestatter mich ahnungslos fragte, ob ich seine Aufschrift auf meinem Wagen fahren will, fühlte ich mich zwar geehrt, aber nach genauerer Information hätte das für beide Seiten eine richtig  ansehnliche Geldstrafe nach sich gezogen. Er war geschockt, wie weit seine Ideen und seine Möglichkeiten auseinanderklafften.
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Johannes
Beifahrer
***
Offline


Mors certum, sed hora
incerta.

Beiträge: 181
Mitglied seit: 21.02.2008
zweier Herren Knecht...
Antwort #2 - 02.11.2008 um 22:16:07
Beitrag drucken  
Hallo Gleichgesinnte,

als Bestatter wagt man den schwierigen Spagat zum einen werben zu müssen, um beachtet zu werden. Zum anderen soll es so gestaltet sein, dass es nicht auffällt. Das ist ein manchmal sehr paradoxer Balanceakt.
Etwas mehr britischer Humor, oder amerikanische Gelassenheit in dieser Branche und der damit verbundenen Werbung würde ich mir schon manchesmal wünschen, denn letztendlich ist zumindest der eigene Tod auch beim Wegsehen unausweichlich. Cool
Warum hätte es für Dich spaceballs eine Geldstrafe nach sich gezogen, wenn Du im Auftrag des Bestatters seine Werbung auf Deinem Fahrzeug gefahren hättest. Es gibt ja auch schließlich Leute, welche ihr Kfz für Werbungszwecke gegen einen Obulus vermieten.

Gleitet würdevoll

Johannes
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
spaceballs
Leichenwagenfahrer 1-Sarg
*****
Offline



Beiträge: 608
Standort: ME
Mitglied seit: 12.12.2007
Re: zweier Herren Knecht...
Antwort #3 - 03.11.2008 um 19:01:07
Beitrag drucken  
Johannes schrieb on 02.11.2008 um 22:16:07:
Warum hätte es für Dich spaceballs eine Geldstrafe nach sich gezogen, wenn Du im Auftrag des Bestatters seine Werbung auf Deinem Fahrzeug gefahren hättest.

Ganz kurze Antwort: Er hatte bei der Innung nachgefragt, und der Typ hat ihm das verboten. Zwinkernd Die vertraten eben die Meinung, das gehört nicht zu den Möglichkeiten, die ein Bestatter werbetechnisch nutzen kann!
  
Zum Seitenanfang
 
IP gespeichert
 
Bookmarks: del.icio.us Digg Facebook Google Google+ Linked in reddit StumbleUpon Twitter Yahoo