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Heisses Thema (Mehr als 5 Antworten) Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann (Gelesen: 13003 mal)
Best._Hedrich
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Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
17.09.2009 um 06:02:00
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Hallo an alle!
Ich möchte in den nächsten Monaten meinen 123er Pollmann wieder für die nächsten Jahre fit machen lassen, damit er wieder ordentlcih seinen Dienst im Geschäft tun kann und nicht unschön auffällt. Um die Zierleisten wieder ordentlich zu befestigen und eventuell die hinteren Innenradläufe reparieren zu lassen, muss der Innenausbau vorübergehend raus.
Wer hat das schon mal gemacht und kann mir Tips geben - das Ganze muss nachher auch wieder rein!
Schon mal danke im Voraus!
  
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #1 - 17.09.2009 um 09:53:46
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Ich habe das noch nicht gemacht, bin aber ebenfalls sehr an Erfahrungsberichten interessiert, weil ich das gleiche noch vor mir habe.
Ich möchte den Sargraum meines langen Pollmann-W123 gern mit cremefarbenem Leder ausschlagen und gleichzeitig, wenn der Innenausbau schon teilweise raus ist, die Zierleisten wieder richtig befestigen.

  
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #2 - 17.09.2009 um 16:09:54
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Mahlzeit...

Ich gehe mal davon aus, es geht um die Demontage des Ladebodens. Meine Erfahrung mit meinem Welsch in Sachen "Innenausbau muß raus" sind leider diese :

Kuhfuß und großer Hammer und Akkuschrauber

ein paar Schrauben bekommt man auf, aber leider nicht alle. Und der Boden ist für die Ewigkeit eingebaut. Mal ehrlich, keine bei Rappolt oder Pollmann rechnet doch mit uns und unserem Restaurations und Renovierungswillen........

Ansonsten, ich hab noch irgendwo Fotos von Ausbau meines Ladebodens..... ich schau mal, was ich finde. Oder sucht doch mal im Forum "GARAGE". Ich meine, da gibt es auch das eine oder andere Foto.......

Gruß, stocken
  
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Best._Hedrich
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #3 - 26.01.2010 um 09:19:03
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Also noch mal zum Thema: Bevor ich meinen schwarzen Pollmann zum SChweißen gebracht habe, habe ich mich vorher noch mal mit dem Innenausbau auseinandergesetzt und in der Sache auch nochmal mit dem Pollmann-Servicecenter Kontakt aufgenommen. Tatsache ist, dass der gesamte Laderaum unter dem Schlitten, über die Radkästen bis an die Fenster mit einer Wanne aus Glasfaser ausgekleidet ist. Das erklärt auch, warum der Boden sich stellenweise doch recht durchbiegt, wenn man zum Reinigen und Desinfizieren im Auto herum krabbelt..... Seitlich wird das ganze von der Schiene für die Gardinentafeln fixiert. Vorne habe ich eine wieder eine Schiene längs der Trennwand und an der Ladeklappe Silikon. Also spätestens wenn der Linoleumbelag draussen ist, sollte man erkennen, wo die Wanne überall befestigt ist, damit man alles wieder so einbauen kann, wie's gehört. Iach halte Euch auf dem laufenden.....
Gruß vom Bestatter
  
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Kutscher
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #4 - 26.01.2010 um 13:55:53
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Hast Du einen frühen oder späten W123? Welches Baujahr? Kurzer oder langer Radstand?
  
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Der Dorsch
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #5 - 26.01.2010 um 23:16:55
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Moin,
Also ich habe den Ausbau bei einem ´82 Pollmann Concordia 1/2 Sarg Version gemacht.
Das Linoleum kann nach entfernen der Niroprofile mit Hilfe von Heißluftföhn und Spachtel entfernt werden ( is danach nicht mehr zu verwenden )
Darunter befanden sich kleine Schlitz bzw. Kreutzschlitzschrauben, die das Holz über den Radhäusern halten.
Wenn es der Mittelplatte an´s Leder soll, wird´s schwieriger.....
In meinem Fall habe ich Sie hinten durchgeschnitten-die Seiten werden nur nach oben durch Aluleistchen gesichert. ( ob ich die "Platte" auch vorn durchtrennen mußte, weiß ich garnicht mehr - muß ich noch einmal nachsehen. Kann auch mal n paar Foto´s machen, is nur derzeit sehr Dunkel in meiner Halle)
Die Zierleistennummer war in meinem Fall damit noch nicht geklärt. Die Muttern für die angeschraubten Zierleisten liegen oberhalb der Sargbodenbretter und somit hinter dem oberen Teil der Seitenverkleidung. Da muß mann nach dem Entfernen der Bretter über dem Radhaus nur einfach zum Schlangenmenschen mit Gummiarmen mutieren - dann wird das schon..... Zwinkernd
Aber das war ja nur eine Möglichkeit bei Pollmann. Bei meinem ´77er
Lang mit 1Sarg ist der gesamte Sargraum aus einem Stück - bis zu den Gardinentafeln und an diversen Stellen verklebt=ein Alptraum und nach meiner Einschätzung ohne großen "Flurschaden" nicht zu entfernen.
Fazit:
Bei Firma Pollmann haben Karrosseriebauer und Tischler, Bootsbauer oder wer immer das GFK da reinlaminiert hat, nie mit einander gesprochen.
Sonst wäre es wohl auch kaum zu erklären, warum bei den W123 bereits nach kurzer Zeit der Laderaum mittels Stichsäge zersägt werden mußte, nur um ein Rücklicht zu erneuern.
(Bei den allerersten wurden noch /8 Kombileuchten verwand-diese sind von außen verschraubt. Die späteren erhielten die 123 Kombileuchten, welche von innen aufzuschrauben sind. Nur hier wurde immer noch alles mit einer Mischung aus Wartezimmer und Kajakbau für die "Ewigkeit" versiegelt.
Also Best. Hedrich, wenn Du Bilder von dem Teilzerlegten Sargraum brauchst, sag´bescheid. Aber wie unser Kutscher schon anmerkte:
welchen Ausbau hast Du? Hast Du ggf. ein Foto?
lg
der Dorsch
  
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Best._Hedrich
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Re: Ausbau der Laderaumverkleidung 123er Pollmann
Antwort #6 - 27.01.2010 um 16:09:51
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Im Moment kann oich leider kein Foto machen - vielleicht wen ich nächste Woche in der werkstatt nach dem rechten sehe....Mein "Polli" ist jedenfalls ein 82er mit kurzem Radstand für Ein-Sarg-Betrieb und der bewährten 230E-Maschine in kombination mit Automatik aber ohne Servolenkung! Ich muss aber sagen, nachdem ich die Bilder auf der Pollmann-Homepage von einem kurzen 123er für zwei Särge gesehen habe, ob ich meinen nicht auch entsprechend nachrüste - scheint mir kein Hexenwerk zu sein. Auf jeden Fall scheint es sich wie o.b. um eine einteilige GFK-Wanne zu handeln. Im vorderen Schlittenbereich sind mehrere Spax von oben durch den Belag gedreht. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das original Pollmann ist. Aber man weiß ja nie.
  
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